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Arbeitskreis Kunststoffnetzwerk

Inhaltliche Schwerpunkte


Das Kunststoffnetzwerk soll den Aufbau von Kooperationen zur Bestandssicherung und die Weiterentwicklung der knapp 200 Unternehmen der Kunststoffindustrie in der Wachstumsregion Ems-Achse forcieren. Konkrete Projekte werden dabei insbesondere in den Themenfeldern Transparenz und Profilbildung, Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften und Wissenstransfer umgesetzt.

So soll durch die Arbeit des Netzwerks dazu beigetragen werden, dass die Kunststoffindustrie als Ausbildungsbranche in der Öffentlichkeit bekannter gemacht wird. Um Jugendliche für Naturwissenschaften im Allgemeinen und die Chemie im Besonderen zu begeistern und um die vielfältigen Eigenschaften von Kunststoffen bekannter zu machen, hat das Netzwerk beispielsweise in den Jahren 2009 und 2010 an verschiedenen Standorten in der Ems-Achse Kunststoff-Experimentalshows durchgeführt, die jeweils von mehreren hundert Zuschauern besucht worden sind. Im Rahmen der Shows präsentierten sich die regionalen Kunststoffunternehmen und warben für die Ausbildungsmöglichkeiten in der Branche und den Betrieben.
Ebenfalls mit dem Ziel, die Öffentlichkeit und insbesondere Schüler und Jugendliche auf die Potentiale und Einsatzbereiche von Kunststoffen aufmerksam zu machen, hat das Netzwerk die Wanderausstellung „expedition materia“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Frühjahr 2010 für vier Wochen in der Lingener Einkaufspassage „Lookentor“ präsentiert. Insgesamt ca. 380.000 Besucher haben in diesen vier Wochen die Passage besucht und sich dabei über die Bedeutung und den Nutzen von innovativen Werkstoffen und von Kunststoffen informiert.

Bereits seit dem Jahr 2007 lädt das Netzwerk zu regelmäßigen Informationsveranstaltungen, -treffen und Betriebsbesichtigungen ein, zu denen alle Kunststoffunternehmen aus der Ems-Achse herzlich eingeladen sind. Hochkarätige externe Experten, aber auch Fachleute aus den regionalen Unternehmen tragen dazu bei, dass das Wissen um die neuesten Trends und Entwicklungen in der Kunststoffbranche in der Region verbreitet wird.

Um als relativ junges und kleines Netzwerk auch überregional wahrgenommen zu werden und um auf externes Expertenwissen zurückgreifen zu können, kooperiert das Netzwerk projektbezogen sowohl mit den bundesweiten Verbänden der Kunststoffindustrie als auch mit weiteren regionalen Kunststoffnetzwerken.

Arbeitskreisstruktur


Die Mitarbeit im Netzwerk beruht für alle beteiligten Unternehmen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Die strategische Richtung des Netzwerks sowie neue Projektideen werden im Lenkungsausschuss des Netzwerks beschlossen, der den Arbeitskreisvorsitz bildet. Den Lenkungsausschuss des Kunststoffnetzwerks in der Wachstumsregion Ems-Achse bilden: Herr Günter Schwank (Arbeitskreisvorsitzender), Herr Dr. Stefan Forster (RKW SE, stellvertretender Arbeitskreisvorsitzender), Herr Dr. Herbert Nagorski (Hagedorn AG), Herr Michael Ritz (Reinert-Ritz GmbH) Herr Thomas Roblick (REHAU AG + Co) und Herr Ludger Vehring (Röchling Engineering Plastics KG). Weitere Unternehmen aus der regionalen Kunststoffbranche sind herzlich eingeladen, ebenfalls im Lenkungsausschuss mitzuwirken.
Dr. Michael Kiehl
Stephan Griesehop

Der Lenkungsausschuss

Der zur Zeit siebenköpfige Lenkungsausschuss gibt die strategische Richtung des Netzwerks vor.

Folgende (Unternehmens-)Vertreter bilden den Ausschuss.

Die Unternehmen

In der Ems-Achse sind knapp 200 kunststoffverarbeitende Unternehmen beheimatet. Einen Auszug sehen sie hier.
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