Küstenregion
Fazit
Mit der Ems-Achse existiert bereits eine leistungsfähige Wirtschafts- und Verkehrsader. Zu ihr gehören die fertig gestellte A 31, der Dortmund-Ems-Kanal, die Eisenbahnstrecke von Emden nach Münster und das GVZ Emsland in Dörpen. Die zentrale Linienführung von der deutschen Nordseeküste bis nach Nordrhein-Westfalen sowie ihre Anknüpfungspunkte an bestehende West-Ost-Achsen (Randstadt – Osnabrück – Hannover – Berlin – Osteuropa einerseits und Amsterdam – Groningen - Bremen – Hamburg – Skandinavien andererseits) bieten gute Voraussetzungen dafür, dass die Ems-Achse ein wichtiger Baustein bei der Bewältigung weiterer Hafenhinterlandverkehre von und zu den nordwestdeutschen Seehäfen werden kann. Sie kann darüber hinaus einen Beitrag leisten, um andere herausragende Verkehrskorridore im Nordwesten (wie z.B. die Hansalinie) durch Entlastung in ihrer notwendigen Leistungsfähigkeit zu erhalten. Von besonderem Interesse dabei ist es, die Ems-Achse mit europäischen Seehäfen zu verknüpfen, um über eine reine Transitfunktion hinaus auch wirtschaftliche Entwicklungsimpulse im Hinterland zu initiieren und das regionale Entwicklungspotential optimal auszuschöpfen.
Die Ems-Achse verkörpert durch die Verknüpfung ihrer Verkehrsträger beispielhaft einen Teil der europäischen Idee und erfüllt gleichzeitig den prioritären Auftrag des Maastrichter Vertrags, europaweit einen Geflecht von Arterien anzulegen, durch die die wirtschaftlichen und sozialen Lebensströme des gemeinschaftlichen Gefüges fließen können.
Die Ems-Achse verkörpert durch die Verknüpfung ihrer Verkehrsträger beispielhaft einen Teil der europäischen Idee und erfüllt gleichzeitig den prioritären Auftrag des Maastrichter Vertrags, europaweit einen Geflecht von Arterien anzulegen, durch die die wirtschaftlichen und sozialen Lebensströme des gemeinschaftlichen Gefüges fließen können.
