Kompetenzzentrum Automotive Ems-Achse

Das Kompetenzzentrum Automotive der Ems-Achse befindet sich derzeit im Aufbau in enger Verbindung mit dem neu gegründeten Dachverband "Automotive Cluster Nord".

Zu den Gründungsmitgliedern des länderübergreifenden Dachverbandes "Automotive-Cluster Nord" gehören die bisherigen Cluster "Automotive Nordwest", ITS automotive nord" und "Ems-Achse". Weitere Gründungsmitglieder sind die Unternehmerverbände in Bremen und Niedersachsen, der Industrieverband Hamburg, der Verein der Wirtschaft in der Metropolregion Hannover sowie die Bundesländer Bremen und Niedersachsen. Gemeinsam vereinigen die Cluster über 300 Unternehmen der Automotive Industrie in Niedersachsen und Bremen.

Konkret geplante Aktionen des Clusters ‚Automotive Nord' sind Messeauftritte für die Automobilindustrie im Norden mit der gemeinsamen „corporate identity", die Vernetzung der Zulieferindustrie mit Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Innovationsträgern in ganz Europa sowie der Austausch und Wettbewerb mit anderen landesweiten oder länderübergreifenden Automobil-Netzwerken.

 

Regionale Automotive-Verbände vereinbaren engere Zusammenarbeit

Unterzeichneten auf der Agritechnica in Hannover den „Letter of Intent“: Bernd Bureck (Automotive Ems-Achse), Ronald Brandes (Vorsitzender Automotive Nordwest), Bernard Krone (Vorsitzender Ems-Achse), Christian Geier (Automotive Nordwest), v. li. nach re.

Automotive Nordwest e.V. und Kompetenzzentrum Automotive der Ems-Achse unterzeichneten „Letter of Intent“ zur Intensivierung der Kooperation

Der Automotive Nordwest e.V. (ANW) und das Kompetenzzentrum Automotive der Ems-Achse (KAE) werden ab sofort enger zusammenarbeiten. Einen entsprechenden „Letter of Intent“ unterzeichneten die Vorstandsvorsitzenden und Clustermanager beider Verbände am 17. November auf der Messe „Agritechnica“ in Hannover.  Gleichzeitig nutzten beide Organisationen den Termin gemeinsam mit Vertretern des niedersächsischen Automotive-Dachverbands „Automotive Nord“ für den informellen Austausch mit Fachleuten der Agrartechnologie.

Während ANW sein Kerngebiet im Bereich der Metropolregion Nordwest hat – also in Bremen, Bremerhaven, Oldenburg und den umliegenden Landkreisen – vertritt KAE vor allem die Interessen der Automotive-Industrie im ostfriesischen und emsländischen Raum sowie der Grafschaft Bentheim entlang der niederländischen Grenze. Die Einzugsgebiete überschneiden sich jedoch – und auch die angestrebten Ziele. Durch die enge Kooperation werden die Interessen aller Mitglieder künftig mit gebündelter Kraft vertreten.

Zwei konkrete Schwerpunkte, die gemeinsam angeschoben werden sollen, sind die Umstellung auf alternative Antriebstechnologien im Bereich der Nutzfahrzeuge sowie die Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität für den Tourismus in der Region. Weitere mögliche Themen sind die Entwicklung von Arbeitgebermarken sowie das automatisierte Fahren und die Digitalisierung. Auch beim Angebot von Weiterbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mitglieder bieten sich Kooperationen an. Nicht zuletzt ermöglicht die Zusammenarbeit die Chance, gemeinsam Fördergelder für Projekte zu beantragen.

Um die Kooperation weiter zu konkretisieren, wird jetzt ein gemeinsamer Arbeitskreis eingerichtet, dem Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft angehören sollen.

Weitere Informationen:

www.automotive-nordwest.de

www.emsachse.de

Ansprechpartner:

Automotive Nordwest e.V.:
Kai Stührenberg, Vorstand/Pressesprecher, T. 0160 7082955, stuehrenberg@automotive-nordwest.de
Christian Geier, Clustermanager, Tel. 0171 86 84 534, geier@automotive-nordwest.de
Automotive Ems-Achse:
Bernd Bureck, Clustermanager, Tel. 04921 9184810, b.bureck@zukunft-emden.de