17.02.2021

Mit Tomatis raus aus dem Lockdown

Von (Corona-)Stress, Schlaf- und Lernstörungen bis zur Erschöpfung Hilfe für Kinder und Erwachsene mit Tomatis-Hörtraining in Papenburg

Ängste, Sorgen, hohe Anforderungen in Beruf, Schule, Familie … Das alles verursacht Stress. Die Corona-Pandemie verstärkt diese Stressfaktoren zusehends. Für Erwachsene und Kinder hat sich das Leben in den letzten Monaten stark verändert. Abgesehen von der Furcht, sich oder andere anzustecken, ist der sonst unbeschwerte Kontakt mit anderen Menschen sehr stark eingeschränkt. Das Tragen von Masken, das jeden Gesichtsausdruck verdeckt, erlebt die westliche Welt als völlig fremd. Die aktuelle Situation, für die noch kein Ende in Sicht ist, zerrt an den Nerven. Selbst Kinder und Jugendliche leiden inzwischen an Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, depressiver Verstimmung und Schlafstörungen. Spätestens jetzt ist es Zeit, die Notbremse zu ziehen.

„Die Tomatis-Methode, die der französische Hals-Nasen-Ohren-Arzt Professor Alfred Tomatis entwickelt hat, ist eine gute Möglichkeit, sich seelisch, geistig und körperlich wieder in eine gesunde Balance zu bringen“, sagt Claudia Krüger, Leiterin des Tomatis-Instituts in Papenburg. Dabei handelt es sich um ein Hörtraining, das bei Erschöpfung und Burnout genauso eingesetzt wird wie bei Menschen mit Hörbeeinträchtigungen und Gleichgewichtsstörungen.

Gutes Hören hat Einfluss auf das gesamte Nervensystem

„Heute weiß man, dass das Gehör bei vielen Prozessen im Körper eine Rolle spielt – auch bei der Stressbewältigung“, so die lizenzierte Tomatis-Trainerin. „Die Ohren sind mit dem Vagus-Nerv verbunden. Er gilt als Selbstheilungsnerv, der Körper und Psyche in Balance bringt“, erklärt sie. „Wenn wir Reize, die wir über die Ohren aufnehmen, nicht filtern können, werden oft selbst banale Alltagssituationen zum Problem.“

Immer mehr Eltern kommen mit ihren Kindern zur 10-tägigen Hörkur ins Institut. Hier bekommen die Hörgäste nach ausführlichem Vorgespräch und qualitativen Hörtests täglich ihr zweistündiges, individuelles Hörtraining. Vor allem wird jeder Einzelne im gemütlich eingerichteten Institut persönlich betreut. Darauf legt Claudia Krüger großen Wert. Denn das trägt – wie sie sagt – zum Erfolg der Methode bei.

Masken erschweren Kommunikation und Lernfähigkeit

Erwachsene wie Kinder hören über besondere Kopfhörer Musik, meist von Mozart oder Gregorianische Gesänge. „Mit dem Tomatis-Hörsimulator, dem elektrischen Ohr, kann die dargebotene Musik, auf den Einzelnen abgestimmt, so verändert werden, dass die kleinsten Muskeln unseres Körpers – der Hammermuskel und der Steigbügelmuskel – im Ohr geschult werden“, so Claudia Krüger. „Das ist fast wie im Fitness-Studio – nur mit Musik anstelle von Gewichten. Die meisten Funktionen des Ohrs können damit verbessert und Probleme reduziert bzw. behoben werden“, sagt sie.

Viele Eltern kommen gerade jetzt mit ihren Kindern ins Institut. Darunter auch Kinder mit ADHS oder LRS, Autisten, Klassenclowns, Mobbingopfer …, die ohnehin häufig auch mit Hörbeeinträchtigungen zu tun haben. Daher leiden gerade sie besonders unter der derzeitigen Maskenpflicht. „Für Menschen mit (schon kleinsten) Hörbeeinträchtigungen steigt die Verunsicherung ins Unendliche.“ 1 „Die bisher übliche Kompensation über das Visuelle greift nicht mehr. Die Lippen als Konzentrationspunkt sind verdeckt, die Mimik des Gegenübers nicht zu sehen. Lern- bzw. Kommunikationsbedingungen sind für diesen Kreis extrem erschwert. Das gilt übrigens für alle Menschen mit Hörproblemen, bei denen auch nonverbale Kommunikation sehr wichtig ist“, so die Fachfrau.

Wenn sich das Hörvermögen verbessert …

Während drei bis vier Kinder in einem gemütlichen Spielraum ihre Höreinheiten über Kopfhörer bekommen, gehen die Erwachsenen in einen eigenen Raum. Auch sie hören die für sie aufbereitete Musik und genießen es, zu ruhen oder zu schlafen. Wer mag, kann malen oder puzzlen.

Claudia Krüger beobachtet, dass Kinder und Erwachsene sich auf vielfältige Weise durch das Hören, die vielen Gespräche und die angenehme Atmosphäre im Institut verändern: „Es kehrt Ruhe ein. Die Gesichtszüge werden entspannter. Verschlossene Kinder öffnen sich. Manche fangen erstmalig an zu sprechen. Die Artikulation wird deutlicher. Ständig abgelenkte Kinder werden oft konzentrierter, ‚aufgedrehte‘ Kinder finden ihre Mitte, Lernen gelingt leichter … Eltern berichten, dass sich der Umgang miteinander im Familiensystem positiv verändert.“

Diese Veränderungen spiegeln sich auch in den regelmäßig wiederholten Hörtests. Die so genannten Hörkurven dokumentieren das Geschehen auf eindrucksvolle Weise.

Lebensfreude und Vitalität kehren zurück

Auch gestresste Einzelpersonen, die etwas für ihre geistige, seelische und körperliche Verfassung tun möchten, kommen ins Institut. Katharina L. aus Köln fühlte sich durch Lockdown, die neue Situation im Home-Office, ihre Sorge um ihre betagte Mutter in der Pandemiezeit so ausgebrannt, dass sie morgens nicht mehr aufstehen wollte. Per Zufall wurde sie auf das Institut in Papenburg aufmerksam und vereinbarte umgehend einen ersten Termin für einen qualitativen Hörtest. Das Ergebnis war für sie so aufschlussreich und passend, dass sie sich umgehend zur Hörkur anmeldete.

„Die ersten beiden Tage musste ich mich an dieses besondere Hörerlebnis gewöhnen. Danach habe ich mich auf jeden Tag im Institut gefreut“, erzählt sie. „Ich habe aufgetankt. Ich spüre, dass meine Lebensgeister zurückkehren“, freut sich die Klientin. „Außerdem ist Papenburg ein wirklich liebenswertes Städtchen, mit großem Erholungswert“, schwärmt sie und freut sich auf den nächsten Hörblock. Vitalität und Lebensfreude kehren oft schon nach kurzer Zeit zurück.

  1. https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/masken-koennen-wir-noch-in-gesichternle-sen/?fbclid=IwAR3XOBA041LgdrWuKWQdm8IjzJJeDFi3dbhf9JURNILq8GNdUblW8tM3ogA

Anwendungsbereiche: • Erschöpfungszustände • auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen • Sprach- und Sprechprobleme • Konzentrationsschwächen • motorische Probleme • Verschiedene Formen der Schwerhörigkeit


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Unternehmen

EinKlangRaum - Tomatis Institut Papenburg

Ansprechpartner

Claudia Krüger
Hauptkanal rechts 58-60, 26871 Papenburg

E-Mail: info@tomatis-papenburg.de
Telefon: 04961 7686406
Webseite: www.tomatis-papenburg.de

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