27.05.2024

Nachhaltige Perspektiven

Leerlauf? Hat man eigentlich doch nie. Doch wenn Zeiten etwas ruhiger sind, bietet sich die Gelegenheit über stabilisierende und strukturverbessernde Perspektiven nachzudenken. Gute Vorbereitungen dienen bekanntermaßen der strategischen Verbesserung und sind der halbe Erfolg. In einer Schockstarre zu verharren während der momentanen Wirtschaftslage kann auch nicht der richtige Weg sein. Laut einem Spiegel-Bericht hatten wir allein im April über 40% mehr Insolvenzen als in den Vorjahren. Im nahen Umfeld unterhalten sich Unternehmen über Kurzarbeit oder haben sie bereits. So sieht die eine Seite aus, die andere beschäftigt sich mit dem Fachkräfte-Recruiting national und international. Steht erstmals eine Kurzarbeit bevor, wird es Zeit, sich im Rahmen der eigenen Personalpolitik auch mit einer zielgenauen Liquiditätsplanung auseinanderzusetzen. Vernachlässigt man diese kann es zum Liquiditätsabfluss kommen. Bevor es zum Abfluss kommt, sichern sie Urlaube und Überstunden gezielt und übertragen diese z.B. in ein Zeitwertkonto. Auf diesem Weg verkürzt sich der Zeitraum zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes und die Mitarbeitenden können später den Nutzen aus den Guthaben ziehen.
Zusätzlich gestehen Unternehmen auf diesem Weg dem Guthaben der Mitarbeitenden einen Insolvenzschutz zu, zumal auch Entgeltbestandteile umgewandelt werden können. Gesunde Unternehmen hingegen stellen sich auf, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Wer denkt, dass durch die steigende Zahl der Insolvenzen dieser ausgeglichen wird, ist auf dem Holzweg. Die Unternehmensattraktivität ist zunehmend ausschlaggebend, um Bewerber für sich zu gewinnen. Damit ist nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gemeint, sondern auch die Option ausländischen Fachkräften einen jährlichen Heimaturlaub einzuräumen. Definierte Sabbaticals bieten Lösungsansätze genauso wie finanzierte Familienzeiten. Der regionale Kampf, Ausbildungsberufen neuen Glanz zu verleihen ist nicht nur herausfordernd, er hängt auch vom Angebot und der Unterstützung der Unternehmen ab. Was passiert nach einer Ausbildung? Wie sieht die spätere Perspektive aus und welche Angebote zur späteren Qualifizierung bieten Arbeitgeber? Auch in dieser Hinsicht liegt die strategische Entwicklung der Personalpolitik im Fokus. Zeit für Qualifizierung und wie sieht die Finanzierung dieser aus? Mitarbeitende hingegen, die mitten im Leben stehen, sehen sich mehr mit Fragen zur individuellen Vereinbarkeit von Beruf und Familie konfrontiert. Wie sieht die strategische Ausrichtung hier aus? Sind individuelle Ansprüche auf Pflegezeiten für Mitarbeitende machbar? Spannende Zeiten und ausreichende Baustellen, die Beachtung verdienen und grundlegend sind für eine neue Konjunktur.

Aus diesem Impuls heraus haben wir uns gedacht, wird es Zeit die HR-Abteilungen zu unterstützen. Durch mangelndes Wissen und ungenügende Informationen über Zeitwertkonten, verschenken die meisten KMU wertvolle Optionen auf Unternehmensvorteile. Zeitwertkonten bieten Mitarbeitenden ein großes Plus aber in gleicher Gewichtung auch dem Unternehmen selbst. Wer keinen Partner sucht und später in Eigenregie aktiv werden möchte, dem bieten wir ab Juni die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Fachberater. Erfahren Sie alles was sie wissen müssen, um Ihr Zeitwertkontenmodell z.B. in SAP selbst abzubilden und ihre Mitarbeitenden entsprechend zu schulen. Für mehr Infos über Dauer der Weiterbildung, Konditionen und Gebühren kontaktieren Sie uns einfach und reden Sie mit uns. Das Modell ist auch geeignet, falls wir Ihr individuelles Zeitwertkontenmodell implementieren und sie es anschließend selbst betreuen möchten.

Unternehmen

Foresight GmbH

Ansprechpartner

Heinz-Jürgen Zink
Wilhelmstraße 53, 49808 Lingen

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Telefon: 0591 13282090
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